Die Île d’Oléron ist vom atlantischen Ozean umschlossen und befindet sich an der französischen Westkünste.

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Die Insel gehört zum Golf von Biskaya (frz. Golfe de Gascogne), der sich von Galicien bis hin zur Bretagne erstreckt und bekannt ist für seinen extremen Seegang. Deshalb ist Oleron besonders für ihren Surf, Windsurf und Gleitsport bekannt.

Die Nachbarinsel Île de Ré gehört zusammen mit der Ile d’Oleron zum “Pertuis d’Antioche”- die Öffnung von Antiochien ist eine Meerenge in Frankreich, dem Depratement Charente-Maritime und stellt gleichzeitig die Trennung der beiden Inseln (Ile de Re im Norden, Ile d’Oleron im Süden) dar. Richtung Westen führt die Wasserstrasse auf den Atlantischen Ozean. Von Norden nach Süden befindet sich der Hafen von La Rochelle, die Stadt von Châtelaillon-Plage, l’Ile d’Aixe vor der Spite von Fouras, der Mündung der Charente zwischen Foruzas und l’ile Madame.

Der Name beruht auf der Tatsache, dass zu Beginn der heiligen Städte der Weg Zugang zum Nahen Osten war, wo die Templer das Fürstentum d’Antioche besaßen.

Deshalb wurden in damaliger Zeit Befestigungsanlagen zum Schutz der Häfen in Rochefort und La Rochelle errichtet (z. B. .Fort Boyard, Fort Liédot, Chateau d’Oleron). Mit 175 km2 Oberfläche ist Oleron die größte Insel der französischen Atlantikküste (nach Korsika). An der breitesten Stellt misst sie 12 km, die Länge beträgt 34 km. Mit 32 Metern ist die Düne “Domino” die höchste Erhebung auf der Ile d’Oleron.

Die Oleron ist auch besonders aufgrund des schlickhaltigen Bodens zu einer der bedeutensten Anbauorte für Austern in Europa geworden. Außerdem erhält der wirtschaftliche Teil der Insel durch den kontinuierlichen Zufluss von Süßwasser einen beträchtlichen Vorteil gegenüber anderen Regionen.

Seit 1966 ist die Insel durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Eröffnent wurde die Brücke am 21. Juni 1966, seit 1991 wird beim passieren der Brücke eine Mautgebühr erhoben. Mit45 Betonpfählen wird die Brücke im Meer befestigt- bei Gehzeiten ragt das Deck 23 m über dem Meer heraus und bietet nebst Autos auch zwei Radwege und Gehsteige an. Die Länge der Brücke zwischen Festland und Insel beträgt 3 027 m.

St. Pierre ist eine Gemeinde im Departement Charente-Maritime. Heutzutage ist Saint-Pierre-d’Oleron die Hauptstadt auf der Insel. Die Stadt hat 6 177 Einwohner und ist somit die drittgrößte Gemeinde der Charente-Maritime. Seit dem zweiten Weltkrieg hat sich die Bevölkerungsanzahl beinahe verdoppelt- von 3 350 Einwohnern im Jahr 1946 auf 6 177 im Jahr 2006. St. Pierre unterliegt einem konstanten demografischen Wandel.

Das Klima in St. Pierre wird im Sommer durch die Meeresbrise gemildert und ist typisch ozeanisch. Der Niederschlag ist im Herbst und Winter besonders hoch, die Temperatur in der kältesten Jahreszeit mild.

1999 wurde die Stadt durch den Hurrikan Martin schwer beschädigt. Gebäude, Holz- und Hafeninfrastruktur sowie die Kommunikation musste nach der Verwüstung des Hurrikans neu aufgebaut werden.

1790 wurde bei der verfassungsgebenden Versammlung Saint Pierre als Hauptstadt der ile d’Oleron bestimmt. Die Stadt genießt eine hervorrangede Lage im Herzen der Insel und kann die anderen acht Geminden auf der Oleron durch die Ernennung des Verwaltungssitzortes organisieren.

Direkt in der Fußgängerzone gelegen findet man die Kirche von St. Pierre. Die im zwölften Jahrhundert gegründete Kirche erlitt während der Religionskirche schwere Verwüstungen. Das Bauwerk enthält architektionische Bestandteile der Gotik und Barock. Auf der Grundlage eines lateinischen Plans in Form eines lateinischen Kreuzes ist die Kirche in Schiffsform mit drei Buchten gebaut. Auf der 85 Meter hohen Terrasse bietet sich einem ein unvergleichlicher Ausblick auf das ganze Becken von Marennes.

Die Stadt gebührt viele Sehenswürdigkeiten. Neben einem Kino, dem Rathaus, Minigolfplatz, Geschäften, Restaurants, einer Markthalle und mehreren Schulen und Universtiäten findet man auch das Office de Toruisme.